Wussten Sie schon: Amazon hört auf – mit WorkMail
Amazon stellt WorkMail ein – und löscht ab März 2027 alle Kundendaten. Was das über proprietäre Cloud-Dienste aussagt und warum offene Standards hier den Unterschied machen.
Amazon stellt WorkMail ein – und löscht ab März 2027 alle Kundendaten. Was das über proprietäre Cloud-Dienste aussagt und warum offene Standards hier den Unterschied machen.
Amazon gibt seit Ende Februar die Lieferadressen aus öffentlichen Wunschlisten automatisch an Drittanbieter weiter – ohne dass Kunden das abschalten können. Besonders gefährdet: Influencer, Sexarbeiter und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Wohnadresse aus gutem Grund geheim halten.
Wero ist ein europäischer und ausschließlich mit mobilen Geräten verwendbarer Zahlungsdienst der European Payments Initiative (EPI). Der Start erfolgte im Juli 2024, zunächst als Konkurrent für PayPal Freunde und Familie. Noch sind nicht alle Banken dabei (siehe Screenshot), aber wer seine in der langen Liste findet und über ein Smartphone verfügt, kann mit Wero sofort loslegen.
Bayerns Digitalminister meint, ein von Google geplantes und in Bayern betriebenes Rechenzentrum würde die digitale Souveränität Bayerns und Europas verbessern: „Bayern wird zur Drehscheibe für die digitale Souveränität Europas“.
Das chinesische Handelsministerium verteilt Regierungsdokumente neuerdings ausschließlich im Format der heimischen Software WPS Office.
Dass Biometrie im Allgemeinen weniger sicher ist als Passwörter oder gar kryptografische Methoden, bemängeln Sicherheitsexperten schon lange. Und dieses Wissen führte denn auch dazu, dass selbst die Hersteller der Smartphones Shortcuts einführten, die die Geräte schnell (und notfalls heimlich) in den sicheren, durch PIN/Passwort geschützten Modus versetzen.
Im Sommer 2024 war es die Investmentbank Goldman-Sachs, die Anleger vor der AI-Bubble warnte. Schlimmer als die Dot-Com-Blase der 1990er sei das, was gerade mit KI und Co vor sich gehe, als Geldanlage maximal kurzfristig geeignet, Geschäftsmodelle, die die massiven Investitionen vergolden, seien nirgendwo in Sicht. Gleichzeitig schrieb der Business Insider, der große Ausverkauf „zeige, wie bewusst sich die Investoren der verrückten Ausgaben sind“.
Virtuelle Maschinen gehören heute zur Grundausstattung der IT-Infrastruktur, selbst die schlankeren Container laufen üblicherweise in einer VM. Die dazu nötige Virtualisierung per Hypervisor ist auf PC-Hardware schon relativ alt: VMware kam damit um die Jahrtausendwende auf den Markt, 2001 folgte Virtual PC, 2003 Xen und 2007 schließlich KVM. Doch die Wurzeln der Technologie liegen sehr viel weiter zurück: Schon im Jahr 1967 hatte IBM für die eigenen Mainframes eine komplette Virtualisierung im Programm.
Dass die beiden US-Verordnungen Cloud Act und der ältere Patriot Act US-Unternehmen zwingen, auf Anfrage vollumfänglich Daten ihrer Kunden an Behörden zu liefern, ist soweit bekannt. Das gilt unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: Ein Rechenzentrum in Europa verhindert diesen Zugriff also keineswegs, solange es einem US-Unternehmen gehört. Wie ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags herausarbeitet, gilt dieser Zugriff selbst dann, wenn die Daten und das Rechenzentrum einem europäischen Unternehmen gehören, an dem ein US-Unternehmen zu 25 % beteiligt ist.
Der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs verlor den Zugriff auf seine E-Mail: Microsoft sperrte das Konto, weil der Internationale Gerichtshof auf der Sanktionsliste der US-Regierung steht.