Blogbeiträge
Abschied von Microsoft: ODF wird Pflicht in Behörden
Deutsche Behörden müssen künftig das offene Dateiformat Open Document Format (ODF) verwenden – so hat es der IT-Planungsrat im März beschlossen. Was steckt hinter dem ISO-Standard, warum ist er der bessere Weg und welche Programme setzen ihn bereits um?
Die Angst vor dem Kill-Switch
Was passiert, wenn ein Softwareanbieter von heute auf morgen den Stecker zieht – nicht aus technischen, sondern aus politischen Gründen? Der Fall Adobe und Venezuela hat gezeigt: Der Kill-Switch in proprietärer Software ist keine Theorie.
Wussten Sie schon: Amazon-Wunschlisten geben Ihre Adressen preis
Amazon gibt seit Ende Februar die Lieferadressen aus öffentlichen Wunschlisten automatisch an Drittanbieter weiter – ohne dass Kunden das abschalten können. Besonders gefährdet: Influencer, Sexarbeiter und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Wohnadresse aus gutem Grund geheim halten.
Auch 2026: Softwarekonzerne erhöhen Preise
Software von der Stange wird teurer: Microsoft, VMware und Atlassian haben im ersten Quartal massive Preissteigerungen angekündigt – und sehr wahrscheinlich werden auch SAP und andere große Hersteller nachziehen, vor allem in Cloud- und KI-Szenarien.
Netzfund: Windows-Lücke zum Kauf
Und täglich grüßt das Murmeltier: Wieder einmal steht eine Software zum Ausnutzen einer kritischen Lücke in Microsoft Windows Remote Desktop zum Verkauf. Der Exploit soll 200.000 Euro kosten – und wer die Februar-Updates noch nicht eingespielt hat, sollte das sofort nachholen.
Netzfund: KI-generierte Passwörter sind unsicher
Bei etwas Nachdenken sollte eigentlich jedem mit IT-Background klar sein, dass es eine Schnapsidee ist, sich ein Passwort per KI setzen zu lassen. Nun hat ein Forscherteam nachgewiesen: „Passwörter, die ein LLM generiert hat, sind prinzipiell unsicher“.
Hardware-Preise explodieren – Zeit für Linux und Open Source
Allen voran der KI-Boom und die dafür gebauten Rechenzentren sorgen derzeit für einen massiven Preisanstieg bei Arbeitsspeicher und SSD-Festplatten. Doch weil die Nachfrage hoch bleibt und der Nachschub stockt, scheint auch mittelfristig keine Besserung in Sicht. Vermeiden kann die Ausgaben nur, wer auf ressourcenschonende Software wie die von CoreBiz setzt und proprietäre Betriebssysteme meidet.
Windows 11 knackt die Milliarde – und bereitet Probleme
Die umfassende KI-Integration in Windows und die daraus resultierenden Datenschutzprobleme, die enormen Hardware-Anforderungen und Stabilitätsprobleme verärgern immer mehr Windows-Anwender. Zwar hat Microsoft inzwischen nach eigenen Angaben eine Milliarde Windows-11-Installationen, doch es mehren sich die Stimmen, die auf eine Abkehr pochen.