IT Works AG

„Ich habe meine Daten gern hier im Keller“ – Wie Kübler Holz mit CoreBiz 200 Jahre Tradition zukunftsfest macht


Von IT-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich zuverlässige Technologie, skalierbare Lösungen, kostengünstige und schnelle Anpassungsfähigkeit. Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sind dabei Grundvoraussetzungen. CoreBiz und die IT Works AG sind dafür wunderbare Beispiele.“
– Jochen Kübler, Geschäftsführer Holzwerk Kübler GmbH

Die Holzwerk Kübler GmbH aus Amtzell hat eine lange Geschichte. Sie beginnt im 18. Jahrhundert mit einer wasserbetriebenen Sägemühle. 1826 übernimmt die Familie Kübler das Geschäft. Daraus entstand über sechs Generationen hinweg ein moderner Experte für Holz im Garten- und Landschaftsbau

Das Produktsortiment reicht von klassischem Konstruktionsholz über hochwertige Zaunsysteme, Sichtschutze und Gartenausstattung bis hin zu Spielgeräten. Neben dem Standort in Amtzell produziert das Unternehmen auch in einem eigenen Werk in Tschechien.

Heute führt Jochen Kübler das Unternehmen. Er ist gelernter Zimmerer und Holzfachwirt, kein IT-Experte, aber ein Geschäftsmann mit einer klaren technischen Überzeugung: Bereits in den 1990er-Jahren stellte er seine IT auf Linux um, nachdem ein Sicherheitsvorfall das bisherige System infrage gestellt hatte. Diese frühe Entscheidung für Open Source prägt die IT-Landschaft des Unternehmens bis heute.

2026 feiert Kübler Holz sein 200-jähriges Bestehen. Ein guter Anlass, um zu zeigen, wie ein traditionsreicher Mittelständler IT-Infrastruktur so aufbaut, dass sie zum eigenen Qualitäts- und Sicherheitsanspruch passt.

Wer versteht jetzt noch mein Linux?

Über Jahre hatte Jochen Kübler mit Kumpel Peter einen festen Ansprechpartner für die IT: Der kannte die Linux-Landschaft im Unternehmen in- und auswendig, weil er sie mit aufgebaut hatte. Kennengelernt hatten sich die beiden 1992, aus gemeinsamen Nachtschichten mit Pizza und Bier vor dem Bildschirm wurde eine echte Freundschaft. Irgendwann nahm Peter einen Job in der Systemadministration bei einem Konzern in der Stadt an. Anfangs half er noch remote aus, aber die gemeinsamen Nächte wurden seltener. „Dass die Pizza und das Bier in der Nacht wegfielen, war schon schade, aber wir mussten auch jemand anderes suchen mit Ahnung“, erinnert sich Kübler.

Und wer kümmert sich jetzt um die IT? Weg von Linux wollte Kübler nicht, dafür hatte er sich zu sehr daran gewöhnt, dass alles nach seinen eigenen Vorstellungen läuft. „Ich bin Zimmermann und Betriebswirt, kein ITler. Ich kann auf der Konsole relativ wenig machen, ich brauche einfach einen Ansprechpartner, der mir das System am Laufen hält“, bringt es Kübler auf den Punkt. Gesucht war also jemand, der die gewachsene, auf Linux basierende Infrastruktur versteht wie Peter es tat, weiterführt und im besten Fall verbessert, ohne dass Jochen Kübler dafür selbst tief in die Systemadministration einsteigen muss.

Ein hochverfügbares CoreBiz-Fundament für beide Standorte

Durch die Zusammenarbeit mit der IT Works AG und dem damit verbundenen Einsatz des CoreBiz-Portfolios hat Kübler Holz vor 15 Jahren einen technologie-starken Partner gefunden. Auf diesem Fundament läuft sogar die eigene Lager-App, die im Lager die Rolle des „ERP“ übernimmt, problemlos. „Und tatsächlich haben wir dann gemeinsam mit der IT Works das ganze Lager digitalisiert“, schwärmt Kübler.

Das CoreBiz-Portfolio deckt dabei mehrere Ebenen ab:

  • CoreBiz Cluster: An beiden Standorten, in Amtzell wie im tschechischen Werk, sorgt ein hochverfügbarer voll virtualisierter Zwei-Knoten-Cluster dafür, dass der Betrieb auch bei einem IT-Sicherheitsvorfall weiterläuft.
  • CoreBiz Base: Die grundlegenden Serverdienste, von Verzeichnisdiensten bis zum Fileserver, bilden das Fundament, auf dem die restliche Infrastruktur aufsetzt. Weil im Unternehmen zusätzlich Windows-Anwendungen für das bestehende ERP-System benötigt werden, bringt ein eigens für Kübler Holz bereitgestellter Terminalserver diese auf die Linux-Arbeitsplätze im Betrieb, ohne dass an jedem Arbeitsplatz eine eigene Windows-Installation nötig wäre.
  • CoreBiz Security Gateway: Seit dem Umstieg auf Linux schirmt ein Security Gateway die Systeme nach außen ab, eine direkte Lehre aus einem früheren Sicherheitsvorfall.
  • CoreBiz Backup: Der bereitgestellte Backup-Server steht in einem zweiten Gebäude. „Also sind wir auch gut gerüstet, wenn es brennt“, so Kübler.
  • CoreBiz Monitoring: Ein Großteil der Updates läuft von allein, überwacht und gepflegt durch IT Works, ohne dass Jochen Kübler selbst eingreifen muss.
  • CoreBiz Groupware: E-Mail und Zusammenarbeit laufen ebenfalls über die eigene, selbst gehostete Infrastruktur.

Meine Daten. Meine Kontrolle.

Ein Ansprechpartner für die komplette Infrastruktur statt Selbst-Administration nebenbei: Als Kübler Holz während der Coronazeit kräftig investieren konnte, übernahm IT Works die komplette Vorbereitung und Betreuung der Server. „Das wollte ich mir nicht aufladen, auch weil wir ein sehr verschachteltes System haben, und die IT Works hat da einige richtig gute Leute, denen wir vertrauen“, so Kübler.

Updates und Wartung laufen weitgehend automatisch im Hintergrund, ganz ohne die Hotline-Odyssee, die Kübler von großen Anbietern kennt: „Das ist ganz anders als bei den Hotlines der großen, wo du von einem zum nächsten gehangelt wirst, wenn du überhaupt mal jemanden vor die Flinte kriegst, der noch Ahnung hat.“

Trotzdem behält Kübler die volle Kontrolle über seine Daten: Die liegen weiterhin auf eigenen Servern im eigenen Haus, nicht in einer fremden Cloud. Für Kübler ist das keine Nebensache, sondern eine bewusste, strategische Entscheidung: „Wer hier wann was löscht, ist meine Entscheidung, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.“

Und auch wenn IT Works den technischen Alltag übernimmt, bleibt Kübler kein passiver Zuschauer: „Ich versuche mich immer ein bisschen rein zu denken, das hat mir immer geholfen… Und ich habe jemanden quasi vor Ort, den ich dann an den Ohren ziehen kann, wenn es nicht klappt.“

Hochverfügbarkeit ist kein Konzern-Privileg

Kübler Holz zeigt, dass ein Traditionsbetrieb im ländlichen Allgäu heute auf derselben hochverfügbaren IT-Infrastruktur laufen kann wie deutlich größere Unternehmen, und dabei die volle Kontrolle über die eigenen Daten behält. Im Alltag sieht das so aus: Cluster statt Single Point of Failure, eigener Backup-Server statt fremder Cloud, Security Gateway statt Zufallsschutz. Nebenbei macht ihn das, ganz ohne dass es nach außen sichtbar wäre, auch zu einem Vorreiter in Sachen digitaler Souveränität.

Für Jochen Kübler war das nie eine Frage der Kostenoptimierung, sondern eine bewusste Haltung: „Ich hab da nicht primär nach Einsparung oder so geschaut, das ist mein Weg und den finde ich nach wie vor gut, auch wenn man manchmal ein bisschen belächelt wird.“

Seit 2012 setzt Kübler Holz auf CoreBiz-Produkte und die Betreuung durch IT Works, von der ersten Cluster-Infrastruktur bis zur heutigen Lagerdigitalisierung. Für Betriebe, die wie Kübler Holz auf langfristige Partnerschaft statt auf ständig wechselnde IT-Anbieter setzen, kann dies ein Modell sein, das sich über Jahre hinweg auszahlt.

Eingesetzte Technologien im Überblick

ProduktRolle bei Kübler Holzwerk GmbH
CoreBiz ClusterHochverfügbarer Zwei-Knoten-Cluster an beiden Standorten (Amtzell und Tschechien)
CoreBiz BaseGrundlegende Serverinfrastruktur inkl. Terminalserver für Windows-Zugriff von Linux-Arbeitsplätzen
CoreBiz FileserverZentrale Dateiablage im Unternehmen
CoreBiz Security GatewayAbsicherung der Systeme nach außen
CoreBiz BackupOn-Site-Backup-Server in einem zweiten Gebäude
CoreBiz MonitoringLaufende Überwachung der Server bzw. Netzwerkinfrastruktur
CoreBiz GroupwareE-Mail und Zusammenarbeit auf eigener Infrastruktur
Eigene Lager-AppLow-Code-Anwendung für Tablet-Kommissionierung, volll-integriert in CoreBiz, übernimmt die Rolle des „ERP“

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