Liebe Leserinnen und Leser,
2026 zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite: Die großen Softwareanbieter haben im ersten Quartal die Preise kräftig erhöht – wer auf Entspannung gehofft hatte, wird enttäuscht. Dazu entpuppen sich bekannte Alltagsdienste als Datenschleudern und Sicherheitslücken werden dieser Tage ganz offen im Netz gehandelt.
Und dann ist da noch ein Szenario, das viele IT-Verantwortliche bislang verdrängt haben: Was passiert, wenn ein Cloud-Anbieter den Stecker zieht – nicht aus technischen Gründen, sondern aus politischen? Dass das keine Theorie ist, zeigt ein Fall, der aufhorchen lässt.
Kurz: Es war ein Monat, in dem man als IT-Verantwortliche:r nicht wegschauen durfte.
Wir haben die wichtigsten Themen für Sie zusammengefasst:
- Auch 2026: Softwarekonzerne erhöhen Preise
- Die Angst vor dem Kill-Switch
- Wussten Sie schon: Amazon-Wunschlisten geben Ihre Adressen preis
- Netzfund: Windows-Lücke zum Kauf
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Die KMU-Firmenbrief-Redaktion
Auch 2026: Softwarekonzerne erhöhen Preise
Software von der Stange wird teurer: Microsoft, VMware, und Atlassian haben im ersten Quartal massive Preissteigerungen angekündigt, sehr wahrscheinlich werden auch SAP und andere große Hersteller die Endkundenpreise erhöhen, vor allem in Cloud- und KI-Szenarien… mehr erfahren
Die Angst vor dem Kill-Switch
In Europa geht ein Gespenst um, das in proprietärer Software haust: die Angst vor dem „Kill- Switch“. Selbst schuld, könnte man da sagen, denn in Open Source wäre das nicht möglich. Ganz so einfach ist das aber nicht… mehr erfahren
Wussten Sie schon: Amazon-Wunschlisten geben Ihre Adressen preis
Seit dem 25. Februar 2026 erhalten Drittanbieter auf Amazon automatisch die Lieferadresse des Käufers – eine Opt-out-Option gibt es nicht.
Bereits seit Ende Februar warnt Amazon seine Kunden: Wer öffentliche Wunschlisten nutzt und dabei Bestellungen über Drittanbieter einbindet, sollte besser ein Postfach oder die Adresse des Arbeitsplatzes angeben – keine Wohnadresse… mehr erfahren
Netzfund: Windows-Lücke zum Kauf
Und täglich grüßt das Murmeltier: Wieder einmal steht eine Software zum Ausnutzen einer kritischen Lücke in Microsoft Windows Remote Desktop zum Verkauf. Wer die Februar-Updates von Microsoft noch nicht mitgemacht hat, sollte dies sofort nachholen… mehr erfahren
Bis zum nächsten Mal,
Ihr Redaktionsteam